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1) Der einsamste Einsiedler der Welt war Gregor Iwanowitsch aus Sibirien.
Um Gregor diesen Rekord aufstellen zu lassen, brachte sich sein Vater vor der Geburt vorsichtshalber um. Seine Mutter verließ ihn sogleich nach der Geburt.
Bereits nach fünf Stunden war Gregor erfroren und stellte somit, ohne es zu wissen, den Rekord auf, sein Leben lang einsam gewesen zu sein. Seine Mutter wurde geadelt und kam in Ruhm und Ehre durch ihren, bis in den Osten der UdSSR bekannten, Sohn.

2) Die dümmste Antwort aller Zeiten gab Holzhackers Kuno aus Hinterdupfing.
Auf die, von Schlotfegers Zensi gestellte, Frage, wie spät es wäre, antwortete Kuno: "Oft später als man denkt!"

3) Die ärgste Ohrfeige aller Zeiten, bekam Holzhackers Kuno (immer noch aus Hinterdupfing) von Schlotfegers Zensi für die dümmste Antwort.
(siehe oben)

4) Der dickste Backen aller Zeiten schwoll bei Holzhackers Kuno aus Oberammergau (er floh vor seiner Widersacherin Zensi), nachdem dieser von Schlotfegers Zensi die ärgste Ohrfeige erhalten hatte.
(siehe oben)

Mysteriöser Fund im Reichswald

Im Nürnberger Reichswald entdeckten die beiden Hobbyangler Fritz und Franz Fischer ein Skelett. Das Skelett konnte anhand eines uralten Reisepasses identifiziert werden, welcher dem Skelett zwischen der obersten Rippe und den untersten Halswirbel steckte. Demnach würde es sich um einen gewissen "Mer Dürer" handeln welcher laut Paß im Jahr 1967 in Nürnberg geboren wurde. Deutsche Knochologen fanden inzwischen heraus, daß Dürer ungefähr 1530 gestorben ist. Dies bestätigt nun eine Theorie von Professor Dr. Ruley Adsworth von der staatlichen Akademie in Hawkatov, welcher schon vor zwei Jahren behauptete herausgefunden zu haben, daß Albrecht Dürer noch einen Bruder hatte, den niemand anderes zu Gesicht bekam. Waru niemand von Mer Dürer wußte, bleibt bis heute höchst eigenartig. Prof. Dr. R. Adsworth geht allerdings noch weiter, indem er behauptet, daß die Dürschen Bilder garnicht von Albrecht sondern von Mer gemalt wurden. Auf die Frage, warum dann alle Bilder mit Albrechts Initialen signiert waren, entgegnete Prof. Dr. Adsworth:"Ja, haben Sie den mein Buch nicht gelesen !?" Der Mann aus Hawkatov stößt noch auf viele Zweifler, wird aber auch von vielen unterstützt.

  • *^28.03.1986^ Nr. 1 AVSN
    ‘AUER’ Verlag Studios Nürnberg**

Konzern Telegraph

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### Der wahre Künstler Das Inverview

Professor Doktor Ruley Adsworth.
Als er vor knapp zwei Jahren sein Buch "Der wahre Künstler" auf den Markt brachte und darin behauptete, daß Albrecht Dürer einen Bruder hatte, wurde er für komplett wahnsinnig erklärt.
„Der Spiegel!“ bezeichnete ihn beispielsweise als „reine schlechte Kopie Erich von Dänikens“.
Erst als Anfang dieses Jahres die sterblichen Überreste eines Mannes gefunden wurden, der im 16. Jh. gelebt haben muß, wurde die Öffentlichkeit hellhörig. Mittlerweile zweifelt wohl niemand mehr daran, daß es sich bei dem Skelett um *"Mer Dürer"* handelt.
In Anbetracht der Tatsache, daß Professor Adsworth kurz nach dem Fund mit dem Nobelpreis der Archäologie ausgezeichnet wurde,
sendeten wir unsere kompetentesten Reporter in die Villa des Phänomenprofessors.

KT: Herr Professor, zunächst die Frage, welche unsere Leser wohl am brennendsten interessiert:
Wie kamen Sie auf die phänomenale Idee, daß Albrecht Dürer noch einen Bruder hatte?

R.A.: Nun, darauf kam ich über einen Umweg: Ich analysierte ein Bild von Albrecht, bzw. Mer Dürer und stellte fest, daß der Maler der Bilder und derjenige der diese signiert hat, aufgrund verschiedener graphologischer Merkmale nicht ein- und derselbe Mann sein kann. So folgerte ich, daß Albrecht Dürer nicht der Maler *seiner* Bilder ist. Ich stellte dies auch bei allen anderen Dürerbildern, die ich untersuchte, fest. Somit wußte ich ja allerdings noch rein gar überhaupt nichts von einem Bruder...

KT: Entschuldigen Sie die Zwischenfrage:
Wie konnten Sie das alles herausfinden?

R.A.: Die weitere Ausführung dieses Problembereiches erscheint mir hier zu langwierig und zu kompliziert. Um meine Theorie kurzzufassen, müßten Ihre Leser mit derartig speziell fachbezogenen Fachausdrücken konfrontieren, daß diese wahrscheinlich zum Großteil meine Erklärung nicht verstehen würden. Ich verweise daher auf mein Buch, welches meine wissenschaftlichen Recherchen extrem idiotensicher darstellt.

KT: Wie kamen Sie dann aber darauf, daß der wahre Maler ausgerechnet ein unbekannter Bruder sei – *Mer* – und wie kamen Sie auf den heute so selten gewordenen Vornamen „Mer“?

R.A.: Ich entnahm, ebenfalls von einem Original, verschiedene Fingerabdrücke und schickte diese meinem Freund Vawit Bagg von Scotland Yard. Vawit sandte mir dann das Ergebnis zu, welches besagte, daß neben den Fingerabdrücken von Vater-, Mutter- und Albrecht Dürer noch weitere Abdrücke zu finden waren, welche allerdings ebenfalls alle Erbmerkmale der Dürer-Verwandtschaft eindeutig aufwiesen. Vawit konnte mir weiterversichern, daß es sich bei dem Besitzer dieser Abdrücke höchstwahrscheinlich um einen Bruder oder um eine Schwester Albrecht Dürers handeln muß.

Zunächst galt es nur noch weitere Teile für mein Mer-Dürer-Theorie-Puzzle zu sammeln. Den Namen *Mer* herauszufinden war leichter als ich ursprünglich dachte. Ich stellte die ersten 20 Dürer’schen Bilder in chronologischer Reihenfolge nebeneinander und entdeckte in den ersten neun eine verschlüsselte Botschaft aus der sich für mich nach etlichen logisch-kombinierten Gedankengängen eindeutig der Name *Mer Dürer* ableiten ließ.
Somit war neben dem Namen auch das Geschlecht eindeutig bewiesen.

KT: Aha, das klingt verständlich.
Jedoch, warum wußte niemand von Mer Dürer?

R.A.: Genau diese Frage habe ich mir damals auch gestellt… Ich kam, nach dem gründlichen Abwägen von Für und Wider, bzw. Pro und Contra, zu dem Schluß, daß Mer Dürer der Abschaum der Familie Dürer schlechthin gewesen sein kann. Ich vermute, daß es sich bei Mer Dürer um einen schweren Epileptiker gehandelt hat...
und so waren seine Eltern regelrecht gezwungen, ihn vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Nach aller Wahrscheinlichkeit hat er sein jämmerliches Leben in einer der zahlreichen Räume im Kellergeschoss des Dürer-Hauses verbracht.

Kj: Herr Professor, entschuldigen Sie mein Mißtrauen, aber ich glaube mich erinnern zu können, daß Albrecht Dürer sich einmal, in aller Öffentlichkeit, einem Zeichenwettbewerb unterzogen hat...

R.A.: Ach Sie meinen den Schwindel mit dem Kreis?

Kj: ...Genau den. Aber warum "Schwindel"?

R.A.: Ja haben Sie mein Buch denn nicht gelesen! Das war damals ja wohl, offenbar, der größte Betrug seit Adam & Eva. Stellen Sie sich doch mal vor!! Hat doch dieser Dürer, der Albrecht wohlgemerkt, vor allen seinen vermeintlichen Bewunderern sich einen derartig deftigen-derben Scherz erlaubt! Macht da seinen Fan’s weis, *er* sei der große Maler – und um ihnen das zu beweisen, versteckt er einen Zirkel in seinem Ärmel. So war es ihm ja wohl ein leichtes, einen sauberen Kreis zu zeichnen!

Kj: Ein harter Mann, eine schwerwiegende Kritik, eine couragierte Theorie, das ist Professor Doktor Ruley Adsworth. Eine letzte Frage: Was haben Sie als nächstes vor?

R.A.: Nun, bis vor kurzem wollte ich das ja noch Top Secret halten, um mein Opfer nicht aufzuschrecken, aber ich bin dabei mit meinem Bruder Dr. med. Edwar Adsworth die Spuren des Butzemanns Bibabär zu heften.

  • --
  • *Wir wünschen Prof. Dr. Ruley Adsworth in Zukunft den selben Erfolg und danken herzlichst für dieses aufschlußreiche Gespräch.
    Wer sich näher informieren will, dem ist das Buch „Der wahre Künstler“ wärmstens zu empfehlen:**

Der wahre Künstler
Adsworth, Prof. Dr. Ruley
Copyright 1986 by AVSN
„AUER“ Verlag Studios Nbg.
1. Auflage
Finanzierung: „AUER“ Konzern Nbg.
ISBN 047 – 35 66 78
Best. Nr.: 0001
(auch als Taschenbuch im selben Verlag erhältlich)

  • --

AVSN „AUER“ Verlag Studios Nürnberg, Niederlassung Nürnberg,-----
Redaktion: 8500 Nürnberg 10, -----
Chefredakteur: Christian Helmut Bauer. Chef vom Dienst: Jörg ‚Joe‘ Schauer.
Redaktion: Christian Helmut Bauer; Jörg ‚Joe‘ Schauer. Bildredaktion: Martin Scherl.
Hersteller und Herausgeber: „AUER“ Konzern Nürnberg
Copyright 1986 bei AVSN. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.
Druck: „AUER“ Verlag Studios Nürnberg, Printed in West-Germany.

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  • *Der Export der Zeitschrift „Konzern Telegraph“ und ihr Vertrieb im Ausland
    sind nur mit Genehmigung des Verlages statthaft.**
  • *Der „Konzern Telegraph“ ist kostenlos an alle Arbeiter des AKN ausgegeben, kann aber
    auf besonderen Wunsch auch an private Haushalte ausgegeben werden.**

In der letzten Nacht verschwand in Bonn der Kappo von der Kläranlage Bad Godesberg mit seiner Freundin Gundey, da die örtliche Polizei unter Leitung von Oberinspektor Snoon und General-Kriminalhauptwachtmeister Boosn herausfand, daß der Kappo 5 Pfund unterschlagen hatte.

Der Kläranlagendirektor P. Dembul, genannt Dumi, erstattete sofort Anzeige. Als die Polizei in der Sapolzstraße der Wohnung Kappos ankam, war dieser mit seiner Freundin schon abgehauen.

Mit Atemschutz gelang es Boosn und seinen Beamten, bereits 2 Pfund sicherzustellen. Diese wurden vom Kappo im Gefrierfach seines Kühlschrankes versteckt. Man vermutet, daß Kappo den Rest der Beute mit auf die Flucht nahm.

Kappo trägt eine ROT-GRÜNE-SKIJACKE, er schielt, überdeckt dies jedoch geschickt mit einer SPIEGELSONNENBRILLE.

Sachdienliche Hinweise zu der Aufklärung dieses Raubes führen erbittet die Bonner oder jede andere Polizeidienststelle.

Außerdem wurde von Direktor Dembul zur die Ergreifung Kappos als Belohnung der Job:

Kappo von der Kläranlage

angeboten.

Nbg. den 4.1.1986

  • (Unterschriften)*
    Oberinspektor Snoon
    Kläranlagendirektor Dembul
    Klaus Dieter Boosn
    G-Kriminalhauptwachtmeister Boosn

Ingeborg steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Ihrem ehemaligem Klassenkameraden Gustavsson, der ihr allerhöchstens beim SChauen eines Gruselfilms ins Gedächtnis gerufen wird, war anscheinen zu Ohren gekommen, daß bei ihr eine Big Fete abgeht.
Am Tag zuvor leutet unverhofft Ingeborgs Telefon:

Dddrrrrriiiiiiiinnnnnnnnnnggggggg !

Inge: Halli - Hallo - Hallöööchen; hier ist Ingeborg Nvosibirsk ! Wen darf ich den am anderen Ende der Leitung begrüüühsen ?

Gustav: Ja hallo Inge ! Ich wollte mich mal wied....

Inge: Ach Gustav Du...?!!

Gustav: Tja, Du mußt schon entschuldigen, daß ich mich die letzten Jahre nicht mehr gerührt habe, aber ich war jede Woche auf ANDEREN FESTEN eingeladen !

(Ingeborg riecht das Ei schon faul werden)

Inge: Soso! Was machst Du eigentlich so ?

Gustav: Meistens bin ich damit geschäftigt Geschenke einzukaufen, für die GEBURTSTAGE zu denen man manchmal eingeladen ist. Apropos Geburtstag ! Ich möchte dich jetzt schon zu meiner Feier...

Inge: ...du Gustav, ich muß jetzt leider Schluß machen, denn ich haben noch einen Geburtstags..ähhh ich meine natürliche einen Kirschkuchen - Mensch du mit deinen Scheiß Geburtstagen bringst einen ja ganz durcheinander - einen Kirschkuchen hab ich noch in der Röhre !

Gustav: Ich hab übrigens am 8. ...

Inge: Ja ja Gustav. Nett, arch nett !...Moment, soeben hat es an der Türe geläutet. Ich muß Schluss machen.

Gustav: Laß nur, das werden die Zeugen Jehovas sein !

Inge: Ja gerade die sind mir so wichtig.

Gustav: Dann sag mir wenistens ncoh schnell ob du was dagegen hast wenn ich morgen zu Deinem Gebu...

Inge: ...Gustav ; bei mir läutet gerade das Telefon...ähhh..klick...Tuuuuuuu

Und er kam doch !

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