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Erzähler:
Das war der Bayern-3-Verkehrsfunk mit seinen aktuellen Tagesmeldungen.
Und jetzt kommt – wie jeden Monat – ein neues Hörspiel.
Hör nun: „Jesse James – Abenteuer mit Jesse und seinen Freunden“
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### Szene 1: Der finstere Plan
Professor Black und Decker:
Also, Leute – das ist unser Plan. So werden wir Jesse James endgültig das Handwerk legen!
Bulitzers Freddy:
Was? Moment mal – welches Handwerk überhaupt?
Professor Black und Decker:
Ja Freddy, da fragst du mich was… Welches Handwerk eigentlich? (lacht)
Freddy:
Na, egal – los, machen wir uns auf den Weg!
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### Szene 2: Die Reise beginnt
Freddy:
Komm, besteigen wir das hohe Roß!
(Atmosphärisch:)
Schräger Wüstenwind raschelt über die Fahne.
Eine wüstenfidele Maus huscht über den Sand.
Eine grimmige Unke quakt über den heißen Boden.
Erzähler:
Und wer kriecht da plötzlich aus dem Gebüsch?
In Person? Persönlich? Privat? Und ganz er selbst?
Jesse James.
Er hat gerade noch den furchtbaren Plan seiner Widersacher mitangehört. Der Arme!
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### Szene 3: Begegnungen im Gebüsch
Erzähler:
Doch kaum will Jesse hervorspringen, kreuzt die schleimige Quaker-Unke seinen Weg.
Unke:
Quak! Quak! Quak!
Erzähler:
Jesse hasst nichts mehr als quakschleimige Quakerunken.
Die Unke legt sich träge in die Sonne und döst.
Erzähler:
Jesse versucht es erneut.
Doch diesmal nähert sich eine Wüsten-Fledermaus!
Wüsten-Fledermaus:
Flap flap flap flap...
Erzähler:
Auch diese Gefahr ist nur von kurzer Dauer.
Und Jesse springt – jetzt endgültig – aus dem Gebüsch.
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### Szene 4: Die Konfrontation
Erzähler:
Genau in dem Moment kommen sie:
Professor Black und Decker und Bulitzers Freddy.
Freddy:
Jesse, bist du da?
Professor Black und Decker:
Ja, wir haben dich!
Jesse:
Oh nein, Kinder, ihr habt mich tatsächlich gefunden!
Ich lag doch so gut im Gebüsch!
Professor Black und Decker:
Der Wüstenwind hat uns den Weg gewiesen.
Jesse:
Was? Wie habt ihr mich… Und wieso seid ihr zurückgekommen?
Freddy:
Jetzt ist Schluss, Jesse.
Jesse:
Gnade! Gnade!
Erzähler:
Jesse fällt dramatisch auf den Boden.
Der Wüstenwind streicht noch über seinen leblosen Körper.
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### Szene 5: Abgang auf zwei Rädern
Erzähler:
Professor Black und Decker und Bulitzers Freddy holen ihre 80er Yamaha RD aus dem Versteck.
Sie brausen davon – direkt an der schleimigen Unke vorbei.
Die Unke zuckt erst spät – unschleimige Unkschleimer merken die Gefahr immer zu spät.
(Soundeffekte: Bremsen, Wüsten-Fledermausgeräusche...)
Freddy:
Das war knapp!
Professor Black und Decker:
Normaler Wahnsinn… Weiter geht’s!
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### Szene 6: Die Überraschung
Erzähler:
Und nun – was ist das? Jesse James steht wieder auf!
Er lebt!
Und wer steht neben ihm?
Die unschleimige Unkschleimerin. Sie quakt freundlich und geht an ihm vorbei.
Jesse:
Waaas?
Erzähler:
Ja, Jesse – sag mal: Wie hast du das überlebt?
Jesse:
Wenn so eine unschleimige Unkschleimerin an dir vorbeigeht…
da bleibt keiner liegen, oder?
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To be continued...
In: „The Chains of Professor Blegundegard“
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Reporter: Stoppt das Band nochmal bitte! Unser Gast braucht ein Taschentuch.
Regie: Ist in Ordnung.
Prof. Jörg Rohback: Stoppen Sie.
Prof. Jörg Rohback: Ja, ja. Ein Taschentuch.
Reporter: So.
Prof. Jörg Rohback: Danke. (Schneuzt heftig)
Regie: Band läuft.
Reporter: Ja, ihr schneidet das halt dann raus.
Reporter: Würden Sie mich bitte noch vor der Aufnahme schneutzen?
Prof. Jörg Rohback: Ja.
Reporter: Haben Sie geputzt?
Prof. Jörg Rohback: Moment.
Prof. Jörg Rohback: So, ja, jetzt.
Reporter: Wir beginnen dann mit dem Gespräch.
Prof. Jörg Rohback: (Hustet laut)
Reporter: Sie sind etwas erkältet
Prof. Jörg Rohback: Etwas.
Reporter: So.
Reporter: Können wir starten?
Prof. Jörg Rohback: Jetzt, ja.
Prof. Jörg Rohback: Ich bin fertig.
Reporter: Gut.
Reporter: Ja?
Prof. Jörg Rohback: Gut.
Reporter: Einen wunderschönen guten Abend.
Prof. Jörg Rohback: Können wir das noch weg tun da ?
Reporter: Ja, also gut.
Reporter: Wir beginnen dann nochmal, ja?
Regie: Ist in Ordnung, ja.
Reporter: So.
Reporster Also.
Prof. Jörg Rohback: Könnte ich noch einen Schluck zu trinken haben ?
Reporter: Sie haben noch genug.
Reporter: Also, wir beginnen jetzt.
Reporter: Einen...
Reporter: Gut.
Reporter: Einen wunderschönen guten Abend, sehr verehrte Damen und Herren zu Hause an Ihren Radiogeräten. Wie Sie wissen, haben wir jeden Sonntag um diese Zeit einen Prominenten zu Gast. Heute darf ich Ihnen keinen geringeren vorstellen als Herrn Prof. Jörg Roback.
Prof. Jörg Rohback: (RIESENFURZ)
Ende.
Moderator: Sind eventuell Fragen aus dem Publikum da, die geklärt werden müssten oder so?
Moderator: Hat jemand Fragen...
Rohbackers Bauer: Fragen Sie?
Gast: Also ich, ich, also ich, ich will, ich will...
Rohbackers Bauer: Ja, lassen Sie doch mal den Herrn da, der sich da vorne ist, da so mit Muße ereifert.
Moderator: Ja, reichen Sie ihm bitte das Mikrofon.
Gast: Ja, ich, ja, ja, ja, hier bin ich ja.
Rohbackers Bauer: Ja, also fragen Sie bitte.
Gast: Herr, Herr Rohbackers Bauer
Rohbackers Bauer: Aber nur Phänomene.
Gast: Ja, Herr Rohbackers Bauer, mein Gott, ich will Ihnen das erklären...
Rohbackers Bauer: Ja?
Gast: Ich kenne das selber nicht so genau.
Rohbackers Bauer: Hm, hm.
Gast: Also, ähm, das ist immer...
Rohbackers Bauer: Erklären Sie?
Gast: Ja, passen Sie auf, das, das ist immer montags passiert.
Gast: Montags, Montag in der Früh.
Rohbackers Bauer: Montag ist immer schlecht, ja, aber erzählen Sie ruhig weiter.
Gast: Montag in der Früh um sieben Uhr, da, da...
Rohbackers Bauer: Da schellt der Wecker, das ist bei mir auch der Fall, da kann ich Sie beruhigen.
Gast: Da schellt der Wecker.
Gast: Ich wollte Sie fragen, ich stelle meinen Wecker immer auf halb acht und, aber immer irgendwie Montag schellt er schon immer um sieben.
Rohbackers Bauer: Ja, sagen Sie mal, Herr Schauer, Herr Schauer, kommen Sie mal bitte näher her...
Rohbackers Bauer: Ist hier heute die Landbevölkerung anwesend?
Moderator: Ja, heute sind die vom Land da.
Rohbackers Bauer: Ah ja, gut.
Rohbackers Bauer: Sagen Sie, wie ist Ihr Name?
Gast: Was, was, wie?
Rohbackers Bauer: Wie ist Ihr Name?
Gast: Ja?
Gast: Ich, ich bin Fritz, Fritz Lang. Fritz Lang.
Gast: Ja, nicht der, der, der...
Rohbackers Bauer: Wissen Sie, ja, das Phänomen, das Phänomen...
Gast: Ja?
Rohbackers Bauer: Herr Lang, das liegt in Ihrem Nachnamen, ja?
Rohbackers Bauer: Der Wecker weiß genau...
Rohbackers Bauer: Er weiß genau, wann Montag ist, das ist logisch, denn er hat ein, ein Wissensrelais...
Gast: Ja, ja, ja. Erklären Sie es...
Rohbackers Bauer: Was haben Sie für einen Wecker, Marke?
Gast: Marke?
Rohbackers Bauer: Ja?
Gast: Schittitzen.
Rohbackers Bauer: Schittitzen, ja, ja, ja, ich, ich glaube, ich weiß, was Sie meinen.
Gast: Schittitzen, glaube ich, ja, Erna ?
Ehefrau von Gast: Ja, ja, Schittitzen.
Rohbackers Bauer: Ja, die Erna hat es gesagt, Frau Lang, ja, Sie sind auch da, das freut mich sehr.
Rohbackers Bauer: Nun, ich will Ihnen das, ich will Ihnen das erklären.
Gast: Erklären Sie es doch endlich...
Rohbackers Bauer: Ja, also die, die Schittitzen.
Gast: Ja, mein Gott, erklären Sie es doch endlich.
Rohbackers Bauer: Ja, die Uhren haben also dieses Wissensrelais.
Gast: Wieso dauert das so lange?
Rohbackers Bauer: Und die haben also mitgekriegt, dass Sie Lang heißen.
Gast: Ehrlich?
Rohbackers Bauer: Und der Wecker vermutet, dass Sie...
Gast: Ich halte es nicht, aus !!! Er erklärts !!!
Rohbackers Bauer: ...am Montag so lang schlafen, das liegt in Ihrem Nachnamen.
Gast: Ja.
Rohbackers Bauer: Und darum schellt der schon eine halbe Stunde früher.
Gast: Nein!?
Rohbackers Bauer: Doch.
Rohbackers Bauer: Ich würde Ihnen raten, gehen Sie doch mal zur BayWa.
Gast: Wieso ?
Rohbackers Bauer: Lassen Sie sich ein paar Wecker ohne dieses Wissensrelais vorführen.
Gast: Vorführen? Bei der BayWa.
Rohbackers Bauer: Bei der BayWa, ja.
Gast: In der Wöckernstraße, oder wo?
Rohbackers Bauer: Ja, ich würde es mal dort probieren.
Gast: Erna, das ist, Erna, das ist direkt neben meiner Kneipe.
Erna: Ja.
Gast: Da gehe ich mal, wenn ich abends bin, kann ich da gleich zur BayWa und dann....
Rohbackers Bauer: Ja, würden Sie das Mikrofon bitte jemand anders geben?
Moderator Ja, danke für die Frage M´mit dem Wecker.
Gast: Moment, ich habe noch eine Frage, ch habe noch eine ...
Moderator: Ja, also, ja, das war, also, das ist Herr Lang mit seiner allzu köstliche Wecker-Geschichte.